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Weit mehr als Welterbe

Dänemark, Deutschland und die Niederlande haben bereits lange vor der Ernennung des Wattenmeers zum Weltnaturerbe angefangen zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass künftige Generationen ebenso wie wir diese einzigartige Landschaft erleben können. Seit 1978 bildet die Trilaterale Wattenmeerzusammenarbeit zum Schutz des Wattenmeeres, kurz Trilaterale Wattenmeerzusammenarbeit (TWSC), den Rahmen, in dem die drei Wattenmeerstaaten zusammen mit Partnern wie Nationalparken, regionalen und lokalen Behörden sowie NGOs zusammenarbeiten und dies nach dem folgenden Leitprinzip tun:

„so weit wie möglich ein natürliches und sich selbst erhaltendes Ökosystem zu erreichen, in dem natürliche Prozesse ungestört ablaufen können“.

Das Gemeinsame Wattenmeersekretariat (CWSS) ist die Koordinierungsstelle der Zusammenarbeit. Da die Natur sich nicht an nationale Grenzen hält, fördert die Trilaterale Wattenmeerzusammenarbeit internationale Beziehungen zu anderen bedeutenden Naturräumen wie den als Getbol bezeichneten koreanischen Wattflächen und bedeutenden Vogelbrut- und Raststätten entlang des Ostatlantischen Zugwegs.