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Nachhaltige Entwicklung

Für den Tourismus ist die Natur von unschätzbarem Wert, da durch sie wirtschaftliche und soziale Vorteile erzielt werden. Um die Ausweisung als Weltnaturerbe zu nutzen, ist es daher im Interesse der Wirtschaft und der Gemeinden vor Ort zum Schutz und Erhalt der Unversehrtheit des Ökosystems Wattenmeer beizutragen. Die trilaterale Wattenmeerzusammenarbeit (Trilateral Wadden Sea Coorporation - TWSC) arbeitet daran, das Verständnis und die engere Zusammenarbeit zwischen dem Naturschutz und den Unternehmen zu stärken. Unser Konzept der nachhaltigen Nutzung basiert auf der Definition im Übereinkommen über die biologische Vielfalt (Convention on Bilogical Diversity - CBD) und ist dementsprechend im Wattenmeerplan wiedergegeben.

Das übergeordnete politische Ziel besteht in der Weiterentwicklung eines konsequenten, integrierten trilateralen Managementansatzes für das Ökosystem Wattenmeer, ausgehend vom Zustand seiner Schutzgebiete und unter Einbeziehung der nachhaltigen Nutzung, von Aspekten des landschaftlichen und kulturellen Erbes und der Unversehrtheit der Weltnaturerbestätte.

Die vom Welterbekomitee geforderte trilaterale Strategie zum nachhaltigen Tourismus im Urlaubsgebiet des Weltnaturerbes Wattenmeer wurde im Rahmen des INTERREG IV B Projekts “PROWAD - Protect and Prosper” erarbeitet und 2014 gebilligt. Die trilaterale Strategie, die in Zusammenarbeit mit Akteuren des Tourismussektors in der Wattenmeerregion entwickelt wurde und jetzt umgesetzt wird, zielt darauf ab, den nachhaltigen Tourismus zu fördern, einen Nutzen für die Gemeinden vor Ort zu generieren und das Bewusstsein dafür zu stärken, dass es eine Pflicht ist, den außergewöhnlichen universellen Wert zu schützen.

Die Umsetzung dieser Strategie wird von der Task Group für eine nachhaltige Tourismusstrategie (Sustainable Tourism Strategy TG-STS) des Wattenmeerausschusses koordiniert und unterstützt. Diese besteht aus Vertretern der Umwelt- und Wirtschaftsministerien, der Naturschutzbehörden, der Tourismus- und Marketing-Unternehmen sowie der Natur- und Umweltschutzverbände.

Die Task Group war ursprünglich im Rahmen des PROWAD-Projektes zur Unterstützung der Zusammenarbeit mit regionalen und lokalen Akteuren innerhalb bestehender regionaler Arbeitsgruppen und Netzwerke gegründet worden.